Naturparkzentrum Grottenhof-Naturparkladen

Geschichte: Der Grottenhof blickt auf eine lange, bewegte Geschichte zurück. Hier an der Flussmündung von Sulm und Laßnitz entstand im 12. Jahrhundert durch die Salzburger eine Meierei. Am Seggauberg errichteten die Salzburger Schloss Seggau. Das Gut wechselte vielfach seine Besitzer ehe 1571 Matthäus Amman den Grottenhof erwarb und in ein Renaissanceschloss umbaute. In der Folge entwickelte sich Grottenhof zu einem protestantischen Gegenpol zum katholischen Schloss Seggau. Diese Bewegung hielt aber nur kurze Zeit. Nach seinem Tod wechselten wieder häufig die Eigentümer. 1751 ersteigerte das Bistum Seckau Grottenhof. Ein halbes Jahrhundert später, wurde das Schloss wegen Baufälligkeit geschliffen (Quelle: Naturparkzentrum Grottenhof). Übrig blieb lediglich das Schlosstor mit dem Westtrakt der Anlage, in dem nunmehr das REGIONEUM die Geschichte lebendig hält.

Auf der Homepage des Naturparkzentrums finden Sie aktuelle Veranstaltungen und Angebote des Grottenhofs. Kaufen sie im Naturparkladen unsere köstlichen Naturparkspezialitäten.

Bauerngarten - Workshops

Typische Bauerngarten-Blumen, Kräuter und Gemüse alter Kultursorten erwarten Sie im Naturpark-Bauerngarten. Kosten Sie Kümmelthymian und Apfelminze und lassen Sie sich vom Duft der Weinrose und Bauernhortensie verzaubern. Unsere KräuterpädagogInnen bieten das ganze Jahr über interessante Fortbildungen zum Thema Garten, Ernte, Boden und Nützlinge. Für Gruppen und Schulklassen bieten wir Garten-Führungen nach Vereinbarung an. Öffnungszeiten: Jederzeit begehbar. Naturpark-Bauerngarten-Führungen nach telefonischer Voranmeldung im Naturparkbüro.

 
TERMINE WORKSHOPS

 

Die Geschichte des für uns heute typischen Bauerngartens beginnt wahrscheinlich erst Anfang des 20. Jahrhunderts. Auf relativ kleiner Fläche wurden Pflanzen sowohl nach verschiedenen Kategorien wie Obst, Gemüse, Kräuter, Zierpflanzen, als auch nach Prinzipien der Ästhetik geordnet. Die typischen Merkmale von Bauerngärten sind die überwiegende Anpflanzung von Kräutern und Gemüse, die rechteckige oder quadratische Anlage mit einem Wegekreuz und die Einfriedung, oft durch einen Zaun, aber auch durch eine Mauer oder Hecke. In der Mitte des Wegekreuzes befindet sich meist ein Rondell, häufig mit Brunnen, aber auch mit einem kleinen Baum oder einem kleinen runden Blumenbeet. In der Regel gehören auch ein paar Blumen, häufig Stauden dazu und manchmal auch Beerenobst und Obstbäume. 

Der Bauerngarten im Naturparkzentrum soll dieses traditionelle alte Kulturgut wieder in Erinnerung rufen und zur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung beitragen.

Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein, wenn ein traditionelles Kultur- und Naturgut neu entsteht!