Naturpark Juwele

Als Naturpark-Juwele bezeichnet man besondere Lebensräume, Plätze oder Sehenswürdigkeiten im Naturpark Südsteiermark.

Entdecken Sie mit uns:

    

Hängebrücke Altenbachklamm
Hängebrücke Altenbachklamm (c) B. Haring

Altenbachklamm

Die Altenbachklamm in Oberhaag führt durch eine einmalige Naturlandschaft, wie man sie heute kaum noch findet, weiters gewährt sie Einblicke in die reichhaltige Vegetation der Südsteiermark.

Hier entdeckt man eine Vielzahl an mineralischen und pflanzlichen Besonderheiten. Harmonisch fügen sich sämtliche Bauwerke in die Natur ein und ermöglichen dem Gast nicht nur das Durchwandern, sondern ein tatsächliches Erleben der Klamm mit all ihren Schätzen.

Beeindruckend ist die Hängebrücke, die in einer Höhe von über 14m und auf einer Länge von 30m eine Talquerung ermöglicht. Direkt daran anschließend befindet sich eine unbewirtschaftete Raststelle, die neben Ausblicken auf die Klammteiche auch noch einiges an Informationen für den Besucher zu bieten hat. Die Klamm erstreckt sich über ca. 2,3 km und überwindet dabei beinahe 400 Höhenmeter.

Naturerlebnis Altenbachklamm


Demmerkogel mit Schmetterlingswiese

SchülerInnen auf der Schmetterlingswiese
Schmetterlingswiese (c) A. Bund

Der Demmerkogel bildet die höchste Erhebung des gesamten Sausals und befindet sich auf einer Seehöhe von 671 Metern. Insbesondere die einzigartige Fernsicht über die Ebenen der Südsteiermark sind einmalig. An Tagen mit traumhaftem Schönwetter reicht der Ausblick, den man von der Aussichtswarte am Gipfel des Demmerkogels hat, bis ins benachbarte Slowenien.

Bekannt ist der Demmerkogel auch für seine Artenvielfalt, konnten in diesem Naturschutzgebiet doch 51 Tagfalterarten nachgewiesen werden.


Attemsmoor

Naturschutzgebiet Attemsmoor
Naturschutzgebiet Attemsmoor

Das Attemsmoor ist ein aus einem Überflutungsmoor hervorgegangenes Durchströmungsmoor in Straß in der Steiermark. Es erstreckt sich über nahezu 15 ha, davon 8 ha Flachmoor. Auf einem gesicherten Moorpfad mit Aussichtswarten kann das Moor erkundet werden. Nahe der begehbaren Knüppelwege und Stege kann man die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt dieses Feuchtgebietes erkunden. Eine Augenweide sind die Sumpf-Schwertlilie, Blut- und Gilbweiderich und der Sonnentau. Verschiedene Frösche, sich schlängelnde Ringelnattern und Prachtlibellen sind  zu entdecken,  so wie eine Vielzahl an Vogelarten wie die Schwanzmeisen, der Rohrammer und der Kuckuck. Im Österreichischen Moorschutzkatalog wird dem Straßer Attemsmoor nationale Bedeutung zuerkannt.


Geowanderweg und Schaukanzel

Geowanderweg
Geowanderweg

Am Geowanderweg  in Oberhaag stehen gewichtige Gesteinsblöcke in Pose, angeschliffene Flächen zeigen die Struktur und den Aufbau. Schrifttafeln geben Auskunft über die Entstehung und das Alter der Gesteine der Region. Bei der 2,5 km langen Wanderung wird beim Lesen der 20 Schrifttafeln an die Vergangenheit von Millionen Jahren erinnert. Man spürt die Kraft der Steine. Einen faszinierenden Einblick in das Bergbauwesen erhalten Sie von der Schaukanzel am Steinbruch im Lieschengraben. Von der Kanzel aus können Sie den Abbau des Diabas beobachten oder sich vom Farbenspiel der Sonne im Steinbruch beeindrucken lassen.


Heiligengeistklamm und Schloßberger Mühlen

Heiligengeistklamm
Heiligengeistklamm (c) B. Haring

Südlich von Leutschach beim Gemeindeamt Schlossberg nimmt der Schlossberger Mühlenwanderweg seinen Ausgangspunkt.

An der Getreidemühle Krennmühle erfährt man vom  Müllermeister Geschichten rund ums Mehl und kommt dann zum Einstieg in die Heiligengeistklamm, zur Spitzmühle.

Von dort führt ein  besonders reizvoller und erlebnisreicher Steig durch die naturbelassene Heiligengeistklamm hinauf zum Grenzkamm. Der Heiligengeistbach windet sich zwischen bemoosten Steinen hindurch, stürzt in vielen kleinen Kaskaden und in einem kleinen dreifachen Wasserfall zu Tal. Vorbei an alten Mühlsteinen, die noch von der Bedeutung der Mühlen erzählen, folgt man dem Bachlauf.

Weiter geht es auf der Straße über die slowenische Grenze bis zur Kirche Sv. Duh na Ostrem vrhr „Heiligen Geist am Osterberg“, die beherrschend auf dem Kamm steht und schon in Slowenien liegt. Es bietet sich ein Blick über das Hügelland beiderseits der Grenze.


Remschniggalm

Eselwandern auf der Remschnigg-Alm
Eselwandern auf der Remschnigg-Alm (c) A. Winkler

Die Remschnigg-Alm ist die südlichst gelegene Alm Österreichs. Im Mai ist diese Almwanderung besonders schön, weil das Gras noch nicht gemäht ist und sich die Wiesen wie ein einziger Blumengarten präsentieren. Sie bietet einen prächtigen Ausblick auf die Rieden und die Höhenzüge der Süd- und Weststeiermark. Ein wunderschönes Weidegebiet auf einem aussichtsreichen Höhenrücken – das ist die Szenerie für leichte Wanderungen und Spaziergängen auf der Remschniggalm. Auffallend sind die schlanken und hohen Stämme der Buchen die den Weg säumen und die schönen Streuobstwiesen rund um die Poglei od. Remschniggalm Hütte. Faszinierend ist der freie Blick Richtung Graz und auf der anderen Seite bis tief hinein in die Hügel und Almen in Slowenien.


Kreuzbergwarte

Kreuzbergwarte
Kreuzbergwarte (c) A. Bund

Die 30m hohe Aussichtswarte steht am Kreuzberg. Ein Berg voller Kraft und Energie in Mitten des Südsteirischen Hügellandes.

Ein Ort, an dem man die Lebensenergie der Natur gut spüren kann. Die Kreuzbergwarte gehört zu den schönsten Aussichtsplätzen und gewährt dem Besucher tiefe Einblicke in die Vielfalt der Südsteirischen Landschaft.

Umringt vom keltischen Geburtstagsbaumkreis und einigen Kneipp Stationen führt ein kurzer Weg zum Biobauernhof Adam – Wurzschusterhof und der Philosophenweg führt zu einigen Weingütern ins Rebenland.


Sulmauen bei Leibnitz

Sulmauen bei Leibnitz (c) A. Bund
Sulmauen bei Leibnitz (c) A. Bund

Im Westen der Stadt Leibnitz, am Fuße von Schloss Seggau, strömen Laßnitz und Sulm zusammen. Mit dem räumlichen Aufeinandertreffen von Resten der Auenlandschaft mit Auwäldern sowie Wiesen mit Feldgehölzen durchmischt sich die Natur- und Kulturlandschaft zu einem Landstrich mit einer reichhaltigen Flora und Fauna, der mit dem Rad erfahrbahr ist. Das Gebiet ist Natura 2000 Europa Schutzgebiet, daneben ein Naherholungsgebiet mit hohem Wert für Menschen, die Entspannung und reiche Natur suchen. Am Wasser lassen sich Eisvögel entdecken. Der Fischotter ist zwar ständig zu Gast, zu Gesicht bekommt man ihn aber praktisch nicht. Weitere zoologische Besonderheiten sind der Neuntöter, der Halsbandschnäpper, der Alpen-Kammmolch, der Hirschkäfer, die Wiesen-Ameisenbläulinge und die Grüne Keiljungfer, eine Libelle.